Erde, Blüten und Mohn

Eine Blüte aus zu großer Distanz fotografiert, verschwindet, aus zu großer Nähe fotografiert, verliert sie ihr Umfeld. Diese Reihe zeigt Werke, die genau dieses Gleichgewicht halten, die Farbe einer Blüte und die Erde, die sie trägt, in einem einzigen Bild.

Rot, Weiß und Grün

Ein Mohnfeld stellt zuerst eine Farbfrage, dann erst eine Kompositionsfrage. Rot sättigt schnell, Grün wird leicht flach, und ein schlecht geführtes Bild verliert seine Tiefe.

Genau hier greift die malerische Bearbeitung, sie gibt dem Rot seinen Platz im Gesamtbild zurück, hält das Grün durchlässig und lässt die Erde zwischen den Stängeln sichtbar. Die Dichte entsteht aus der Zahl erhaltener Werte, nicht aus roher Farbintensität.

Pflanzliche Struktur, Oberflächenstruktur

Die matte Leinwand verleiht dem Blattwerk eine eigene Dichte, weil das Gewebe selbst bereits an eine organische Textur erinnert. Weiße Blüten wirken dadurch weicher, statt hart hervorzustechen.

Der handgesetzte Gel folgt den Zonen mit dichtem Bewuchs. Er ahmt keinen Pinselstrich nach, er macht die Oberfläche lediglich lebendig, das Raumlicht wandert im Laufe des Tages darüber.

Mit einem floralen Motiv leben

Ein Blumenbild wird nicht wie eine Landschaft gehängt. Es entfaltet sich aus kurzer Distanz, in Räumen, in denen man verweilt, im Esszimmer, im Schlafzimmer, im Arbeitszimmer, wo der Blick oft an denselben Punkt zurückkehrt.

Es harmoniert mit matten Materialien wie rohem Holz, Kalkputz oder Leinen. Vor einer stark strukturierten Wand ist ein größeres Format die bessere Wahl, weil es seine eigene Ruhe durchsetzt.

Fotografierte Jahreszeit, dauerhafter Besitz

Diese Bilder sind naturgemäß zeitlich gebunden, eine Blüte hält nicht ewig. Die Leinwand hält einen bestimmten Zustand der Vegetation fest, weshalb diese Werke oft gewählt werden, um einen Moment zu markieren, statt bloß einen Raum zu füllen.

Kein bestimmter Ort wird für das Motiv behauptet. Dokumentiert ist der Herstellungsweg, vollständig ausgeführt im Atelier in der Provence, Frankreich.

Die Werke dieser Reihe

Der Originalausschnitt bleibt erhalten, ohne Beschnitt oder Verzerrung.

Das passende Format wählen

Bei einem dichten Motiv genügt oft ein mittleres Format, das Detail ist bereits vorhanden und muss nicht vergrößert werden, um zu wirken.

Bei einem offenen Feld dagegen gibt erst das große Format Distanz und Maßstab wieder. Alle Formate folgen dem Seitenverhältnis des jeweiligen Werks.

So entsteht eine Leinwand

Originalfotografie, digitale malerische Interpretation ohne erfundenes Motiv, Druck auf matte Leinwand, manueller Auftrag von transparentem Gel, satinierte Schutzschicht.

Jedes Exemplar erhält Signatur, Nummerierung und Zertifikat. Die Gesamtedition ist auf dreißig Exemplare pro Werk begrenzt.

Häufige Fragen

Handelt es sich um ein handgemaltes Bild?
Nein. Es handelt sich um eine malerische Fotografie, gedruckt auf Leinwand und anschließend von Hand veredelt. Der Unterschied wird bewusst offen benannt, es ist kein originales Ölgemälde.
Entsprechen die Farben der realen Szene?
Sie entsprechen der fotografischen Absicht der Aufnahme. Die Interpretation justiert Textur und Balance, ohne eine Blüte, eine Ebene oder ein fehlendes Element hinzuzufügen.
Eignen sich diese Werke für ein Schlafzimmer?
Ja, besonders enge Bildausschnitte, die sanftes Licht und einen kurzen Betrachtungsabstand gut vertragen.
Wie viele Exemplare gibt es?
Höchstens dreißig pro Werk, über alle Formate hinweg, mit einer Nummer, die bei Bestellbestätigung vergeben wird.

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